Fränkischer Hutkrapfen

Auf das richtige Fett kommt es an

Auf das richtige Fett kommt es an

Der Fränkische Hutkrapfen ist ein rundes Küchla in Hutform, das schwimmend in Fett gebacken wird. Man unterscheidet den großen (katholischen) und den kleineren (evangelischen) Hutkrapfen.

Um die typische Hutform zu erhalten wurde der gegangene Hefeteig früher übers Knie geformt. Heute nimmt man dazu meist runde Krapfenstöcke aus Holz.


Nach dem Formen lässt man die Hutkrapfen kurz ruhen und bäckt sie dann schwimmend in Fett. Der Name "Schmalzgebackenes" verrät bereits, dass früher Schmalz zum Ausbacken verwendet wurde. Leichter verdaulich und knusprig goldgelb wird das Gebäck in einer Mischung aus tierischem Schmalz und Pflanzenfett. Man kann auch ausschließlich hoch erhitzbares Pflanzenfett oder Öl verwenden. Für ein besonders feines Aroma sorgt Butterschmalz, das sich ebenfalls hervorragend erhitzen lässt. Der fertige Hutkrapfen sollte einen Rand haben und in der Mitte hauchdünn und knusprig sein. Am besten schmecken Fränkische Hutkrapfen frisch gebacken. Sollten doch mal ein paar übrig bleiben, kann man sie auch einfrieren und später wieder aufbacken.

Ein typisches Festtagsgebäck

Fränkische Hutkrapfen werden eigentlich das ganze Jahr über gegessen. Zweimal im Jahr sind sie aber ganz besonders gefragt: an Fasching als Faschingskrapfen und an Kirchweih als Kirchweihkrapfen. In Franken gibt es außerdem die Tradition, an Festtagen wie Kommunion oder Konfirmation Hutkrapfen an Bekannte und Verwandte auszutragen.