Schupfnudeln

Bautzga, Wargelnudeln, Dradewixpfeiferl

Das bäuerliche Gericht gibt es seit dem Barock

Das bäuerliche Gericht gibt es seit dem Barock

Schupfnudeln sind etwa fingerdicke Teigwaren aus gestampften Kartoffeln. Eine andere Variante besteht aus Roggenmehl. Schupfnudeln sind ca. fünf Zentimeter lang, laufen an beiden Enden spitz zu und haben eine goldgelbe Farbe. Sie werden als Beilage gewöhnlich zu Rehgulasch, geschmortem Kaninchenbraten oder als Hauptgericht mit Sauerkraut und Salat serviert. Als Süßspeise werden sie gerne mit Zimt-Zucker und Apfelmus verzehrt. Schupfnudeln sind ein bäuerliches Gericht. Sie standen schon auf dem barocken Speiseplan, wie der Gesinde-Ordnung für Oberschwaben zu entnehmen ist.