Blasiusbrote

Blasiusbroat

Das Heilbrot gibt es nur zum Blasiusfest

Das Heilbrot gibt es nur zum Blasiusfest

Blasiusbrote sind ca. 15 Millimeter kleine, weiße Plätzchen - eine Art Heilbrot mit getrockneten Früchten. Blasiusbrote werden nur im Nördlinger Ries und ausschließlich zum Blasiusfest am 3. Februar gebacken. Der Heilige Blasius, Märtyrer und Schutzheiliger (unter anderem gegen Halsleiden), wird mit dem so genannten Blasiussegen um Hilfe angerufen: Dabei werden mit der linken Hand zwei gekreuzte Kerzen vor den Hals des Betroffenen gehalten, der Segenswunsch gesprochen und mit der rechten Hand das Kreuzzeichen gemacht. Dieser Segen existiert etwa seit dem 16. Jahrhundert.

Blasius gilt als Patron der Ärzte, Wollhändler, Schuhmacher, Schneider, Gipser, Weber, Gerber, Bäcker, Maurer, Hutmacher und Musikanten sowie der Haustiere und Pferde.


Er wird angerufen gegen Halsleiden, Husten, Blasenkrankheiten, Blutungen, Geschwüre, Koliken und Zahnschmerzen, um eine gute Beichte und gegen die Pest. Blasius ist einer der 14 Nothelfer und wird auch als Wetterheiliger verehrt.